Sprachrohr für Filmemacher

30.04.2019

Beim Internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart dolmetsche ich für Zeichentrickfans und Filmemacher aus der ganzen Welt. Auf diese Weise trage ich zum lebendigen Austausch bei.

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Vom 30. April bis zum 5. Mai 2019 findet in Stuttgart das 26. Internationale Trickfilmfestival (ITF) statt. Das zieht nicht nur Zeichentrick- und Animationsfans in die Stadt, sondern auch die Filmemacher und beteiligten Künstler. Dank ihnen kann das Publikum 1000 der besten Trickfilme aus 41 Ländern. Ich liebe das internationale Flair, die Vielfalt an Sprachen zu hören und die leuchtenden Augen zu sehen. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich bei der Eröffnung und bei der Preisverleihung am Sonntag als Dolmetscherin mitwirken darf.

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Silent Talk

15.01.2019

Im Team des VKD dolmetsche ich heute beim ersten BrandEx. Die Veranstaltung wurde als „Silent-Talk“ organisiert, bei dem jeder Teilnehmer den Kanal seiner gewünschten Bühne und Sprache auswählen kann.

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Wir sind schon sehr gespannt, weil es auch für uns ein ganz neues Format ist. Simultan dolmetschen wir 100 Beiträge, auf 15 Bühnen in vier Sprachen. Mit mehreren Kabinen sitzen in einem „Dolmetscher-Hub“ hinter -oder vielmehr in den – Kulissen, sehen unsere jeweilige Bühne über Bildschirme und fühlen uns wie mittendrin. Als ich vorhin einmal quer über die gesamte Veranstaltungsfläche lief, ist mir aufgefallen, dass dieses Format, außer der Flexibilität für die Veranstalter, noch einen großen Vorteil bietet: es ist angenehm ruhig. Abseits stehen kleine Grüppchen, die sich bei einem Drink ungestört unterhalten und Netzwerke knüpfen können, ohne sich ins Ohr brüllen zu müssen. Ich nehme an, dass die Teilnehmer heute Abend zur Party noch richtig fit sein werden, weil der Tag so viel entspannender verläuft, als das normalerweise bei solchen Veranstaltungen der Fall ist. Nun muss ich aber an die Arbeit, es warten spannende Beiträge darauf, übersetzt zu werden. Meiner Favoriten sind die Vorträge „Eventarchitektur und ihre Funktion als konstruierter Begegnungsraum“ von Tanja Kilzer/Kunsthistorisches Institut der Universität Köln und „Expandes Spaces – Wie Medien und Raum verschmelzen von Prof. Ulrich Wegenast/ Film- und Medienfestival gGmbH.

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Aufnahme in den internationalen Berufsverband AIIC

27.04.2018

Heute wurde meine Kandiatur von der Association Internationale des Interprètes de Conférence (AIIC) angenommen.

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Die AIIC ist der einzige internationale Berufsverband für Konferenzdolmetscher. Er wurde 1953 gegründet und vertritt heute die Interessen von rund 3.000 Konferenzdolmetschern in über 90 Ländern. Ich fühle mich geehrt, nun zu diesem Kreis zu gehören, und bedanke mich ganz herzlich bei den Kollegen, die mich dabei unterstützt haben.

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Dolmetscher treffen ihre Kunden

20.06.2018

Als Vertreterin meines Berufsverbands VKD (Verband der Konferenzdolmetscher) betreue ich unseren Stand auf der Global Connect und freue mich darauf mit unseren Kunden ins Gespräch zu kommen.

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Die Global Connect ist eine bedeutende Außenhandelsmesse, die alle zwei Jahre in Stuttgart stattfindet. Dort treffen sich alle, die sich professionell mit Globalisierung, Weltwirtschaft und Handelbeziehungen beschäftigen. Um Geschäfte mit dem Ausland zu machen, braucht man natürlich auch Dolmetscher, die kompetent von einer Sprache in eine andere vermitteln können. Deshalb sind wir da. Zwei Tage werden wir nun damit verbringen, mit unseren Kunden ins Gespräch zu kommen und alle erdenklichen Fragen zu beantworten. Ich freue mich darauf, viele neue Gesichter kennenzulernen. Besuchen Sie uns in Halle C2 - Stand 2B20.

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PR-Referentin des VKD

28.01.2018

Heute wurde ich zusammen mit meinen Kolleginnen Anne Berres und Lea Spang zur PR-Referentin des Verbands der Konferenzdolmetscher (VKD) ernannt.

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Wir freuen uns darauf, uns durch Pressearbeit für unseren Berufsverband und den Berufsstand der Konferenzdolmetscher einzusetzen. Unsere Aufgaben umfassen die Erstellung von Pressemitteilungen, das Pflegen von Pressekontakten, die Organisation von Messeauftritten und vieles mehr.

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Wie denn jetzt – Digitalization oder Digitisation?

12.11.2017

Digitalisierung ist das Schlagwort, das in fast jeder Konferenz fällt. Im Deutschen wird es als sehr breit gefächerter Begriff eingesetzt. 

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Wir meinen damit die Vernetzung von Wissen und Informationen, Industrie 4.0, den Einsatz von Automatisierungs-, Simulations, Planungs- und Steuerungssystemen, analytische Tools, internetbasierte Geschäftsmodelle und noch viel mehr. Gleichzeitig verwenden wir den Begriff Digitalisierung für das Umwandeln analoger Daten in digitale Formate, wie beim Einscannen von Dokumenten.

Im Englischen muss ich mich – je nach Zusammenhang – entscheiden: Heißt es jetzt „Digitalization“ oder „Digitization“? Die wenigsten wissen darauf eine Antwort, und selbst englische Muttersprachler kommen durcheinander, weshalb die beiden Begriffe oft als Synonyme verwendet werden. Wir Dolmetscher und Übersetzer müssen es genauer nehmen und richten uns nach der Definition: 

„Digitalization“ ist der Einsatz digitaler Technologien, um Geschäftsabläufe und das tägliche Leben zu erleichtern. 

„Digitization“ steht für das Wandeln analoger in digitale Daten.

Auf Englisch kann man also sagen: „Digitization is the integration of digital technologies into everyday life by the digitization of everything that can be digitized.

Wenn Sie Genaueres über die Herkunft der Begriffe und ihre Verwendung wissen möchten, empfehle ich Ihnen den englischsprachigen Artikel  aus der „International Encyclopedia of Communication Theory and Philosophy“.

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Kommunikation ist nicht leicht

14.11.2017

Natürlich ist das nichts Neues. Wir alle wissen, wie schwierig es ist, richtig verstanden zu werden.

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Aber es lohnt sich, sich dessen bewusst zu sein. Denken geschieht so viel schneller als Sprechen, und das Gesagte muss auf meine Zuhörer zugeschnitten und politisch korrekt sein. Als Redner fürchte ich vielleicht missverstanden zu werden, oder es ist mir unangenehm mich klar auszudrücken, vielleicht möchte ich auch intelligenter klingen, als ich wirklich bin. Und nun stellen Sie sich dazu noch vor, Sie müssten Ihre Präsentation in einer Fremdsprache halten. Die Menschen, denen wir etwas mitteilen wollen, haben vielleicht eine ganz andere Einstellung, andere Erfahrungen und eventuell sogar einen anderen kulturellen Hintergrund.

Als Konferenzdolmetscherin wurde ich für solche Situationen ausgebildet. Ich bin mir der Unterschiede bewusst. Und ich setze mich dafür ein, dass Sie richtig verstanden werden.

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